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Geburtstagsgedichte

Gedichte zum Geburtstag (Seite 3)

Geburtstagsgedicht. Herbstliche Landschaft vor blauem Himmel. Vers aus Deutschland.

Und wird’s auch nie errungen,
wonach mein Geiste gestrebt,
so hab ich doch gesungen,
geliebet und gelebt.
Verfasser: Hoffmann von Fallersleben

Ich wünsche, dass Dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund erfreue!
Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt
zu guten Taten fort.
Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach
und rings die Schöpfung klar.
Verfasser: Friedrich Rückert

In Liebe, Güte und Elan
hast Du so viel für uns getan,
auf manches Leid und auch auf Glück
schaust Du mit … Jahren nun zurück.
Doch denk nur an die guten Zeiten,
sie sollen weiter dich begleiten.
Verfasser: unbekannt

Alles Gute wünsch ich Dir,
was genau das sag ich Dir.
Einen Tag ganz ohne Eile,
doch auch ohne Langeweile.
Ganz viel Spaß an schönen Sachen,
mit lieben Menschen auch mal lachen.
Gesundheit, Freude und auch Mut,
denn das tut allen Menschen gut.
Und weil ich heute an Dich denk,
bekommst Du von mir dieses Geschenk.
Verfasser: unbekannt

Geburtstagsgedicht. Steilküste und blauer Himmel. Rahmen und Schrift orange. Kalenderspruch.

Da kommt mir ebenso ein Freund
mit einem großen Zwicker.
Ei, ruft er, Freundchen, wie mir scheint,
Sie werden immer dicker.
Ja,ja, man weiß oft selbst nicht wie,
so kommt man in die Jahre;
Pardon, mein Freund, hier haben Sie
schon eins, zwei graue Haare!
Hinaus, verdammter Kritikus,
sonst schmeiß ich Dich in Scherben,
du Schlingel willst mir den Genuss
der Gegenwart verderben.
Verfasser: Wilhelm Busch

Sei froh! Du hast das gute Los erkoren,
Denn tief und treu ward eine Seele dir;
Der Freunde Freund zu sein, bist du geboren,
Dies zeugen dir am Feste wir.
Und selig, wer im eignen Hause Frieden,
Wie du, und Lieb und Fülle sieht und Ruh;
Manch Leben ist, wie Licht und Nacht, verschieden,
In goldner Mitte wohnest du.
Dir glänzt die Sonn in wohlgebauter Halle,
Am Berge reift die Sonne dir den Wein,
Und immer glücklich führt die Güter alle
Der kluge Gott dir aus und ein.
Und Kind gedeiht, und Mutter um den Gatten,
Und wie den Wald die goldne Wolke krönt,
So seid auch ihr um ihn, geliebte Schatten!
Ihr Seligen, an ihn gewöhnt!
O seid mit ihm! denn Wolk und Winde ziehen
Unruhig öfters über Land und Haus,
Doch ruht das Herz bei allen Lebensmühen
Im heilgen Angedenken aus.
Und sieh! aus Freude sagen wir von Sorgen;
Wie dunkler Wein, erfreut auch ernster Sang;
Das Fest verhallt, und jedes gehet morgen
Auf schmaler Erde seinen Gang.
Verfasser: Johann Christian Friedrich Hölderlin

Zum Geburtstage der Frau Griesbach
Mach auf, Frau Griesbach! Ich bin da
Und klopf‘ an deine Türe.
Mich schickt Papa und die Mama,
Daß ich dir gratuliere.Ich bringe nichts als ein Gedicht
Zu deines Tages Feier,
Denn alles, wie die Mutter spricht,
Ist so entsetzlich teuer.Sag selbst, was ich dir wünschen soll,
Ich weiß nichts zu erdenken.
Du hast ja Küch‘ und Keller voll,
Nichts fehlt in deinen Schränken.Es wachsen dir fast auf den Tisch
Die Spargeln und die Schoten,
Die Stachelbeeren blühen frisch
Und so die Reineclauden.Bei Stachelbeeren fällt mir ein:
Die schmecken gar zu süße,
Und wenn sie werden zeitig sein,
So sorge, daß ich’s wisse.Viel fette Schweine mästest du
Und gibst den Hühnern Futter.
Die Kuh im Stalle ruft muh, muh!
Und gibt dir Milch und Butter.Es haben alle dich so gern,
Die Alten und die Jungen,
Und deinem lieben, braven Herrn
Ist alles wohl gelungen.
Du bist wohlauf, Gott Lob und Dank!
Mußt’s auch fein immer bleiben;
Du, höre, werde ja nicht krank,
Daß sie dir nichts verschreiben.Nun lebe wohl! ich sag Ade.
Gelt, ich war heut bescheiden?
Doch könntest du mir, eh ich geh
’ne Butterbemme schneiden.
Verfasser: Friedrich von Schiller